
Inmitten eines leeren Blattes Papier finde ich einen Ort der Ruhe und des Friedens.
Mit einem Strich meines Stiftes kann ich eine Reise zurück in meine Vergangenheit antreten. Dort habe ich die Möglichkeit, meine Tränen von gestern zu trocknen und mich von meinen Schatten der Traurigkeit zu verabschieden. Oder ich reise nach vorn und säe mit meinem Stift bereits die Freuden von morgen. Auf das Papier gebrachte Ziele, Wünsche und Gedanken sind wie Samen, die ich in den Boden der Gegenwart pflanze, um meine Zukunft zu gestalten.
Egal, in welche Richtung ich mich bewege, ich bin doch gleichzeitig immer auch mit der Gegenwart verwurzelt. Jeder Atemzug erinnert mich daran, dass das Leben nicht nur aus Vergangenheit oder Zukunft besteht, sondern auch aus dem gegenwärtigen Moment. Das Schreiben ist meine Brücke zwischen Gestern, Heute und Morgen. Und beim Überqueren dieser Brücke beginne ich zu verstehen, wer ich war, wer ich bin und wer ich sein möchte.
