
Manchmal höre ich noch ein Echo ihrer Stimmen in meinem Kopf. Sie sagen mir, ich solle mich nicht so wichtig nehmen. Doch ich frage mich: Wer, wenn nicht ich? Sie betonen, dass sich die Welt nicht nur um mich dreht. Doch ich frage mich: Um wessen Leben sollte sie sich stattdessen drehen? Sie stellen fest, dass mit mir etwas nicht stimmt. Doch ich frage mich: Was genau soll das sein?
Ich habe nie klare Antworten erhalten.
Heute verstehe ich, dass es völlig in Ordnung ist, wenn ich in meinem eigenen Leben die Hauptrolle spiele. Wer käme sonst dafür in Frage? Seitdem habe ich erkannt, dass die Ablehnung anderer oft aus ihrer eigenen Unsicherheit, ihrem Neid oder ihrer Angst resultiert. Urteile und Zurückweisungen, die mir begegneten, spiegelten eher die inneren Kämpfe und Zweifel der Menschen mir gegenüber wider und hatten zumeist wenig mit mir zu tun. Mir ist mittlerweile bewusst, dass ich die Verantwortung für mein Leben trage. Ich muss meinen eigenen Weg gehen und eigene Entscheidungen treffen, auch wenn diese nicht immer von allen verstanden und geteilt werden. Aber es ist nicht meine Aufgabe, anderen zu gefallen, sondern nach meinen eigenen Werten und Überzeugungen zu leben.
